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Unter den Linden / Friedrichstraße, um 1910
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Unter den Linden / Friedrichstraße, um 1930
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Interhotel Unter den Linden 1977
Die Geschäfte sind eröffnet, Büros und Wohnungen werden erst noch fertiggestellt. Das neue Quartier
Upper Eastside Berlin sorgt dennoch schon für Gesprächsstoff. Im Rahmen der “Kritischen Rekonstruktion” wurde die schmuddelige Freifläche vor dem Hotel Unter den Linden gleich mit bebaut. Die Gestaltung der Gebäude orientieret sich an den Nachbarbauten im Kreuzungsbereich Unter den Linden / Friedrichstraße. Sicher ist der Anblick neu und damit gewöhnungsbedürftig, aber die neuen Bauten wirken im Gegensatz zum 2006 abgerissenen Hotel Unter den Linden nicht wie ein Fremdkörper. Der
Name des Komplexes, Upper Eastside Berlin, richtet sich vornehmlich an die gut betuchten zukünftigen Mieter der Büro- und Wohnflächen. Dieser Eigenname wird kaum in den Sprachgebrauch der Berliner eingehen, da neben den exklusiven Geschäften alles weitere fehlt, was für den gemeinen Shopper und Flaneur von Interesse ist. Nur bei Daimler gibt es ein Café, sonst keine Gastronomie und keine Shopping-Center-Atmosphäre. Unklar bleibt, warum
Berliner Morgenpost, Tagesspiegel,
taz und
Berliner Zeitung diesem ehrlich gesagt ziemlich belanglosen Ereignis so viel Raum geben.
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Dieser Eintrag wurde erstellt am 23.10.2008 um 23:27 und ist abgelegt unter Nicht kategorisiert.
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