1835: Adolph Wagner, Ökonom, Mitglied des preußischen Abgeordnetenhauses und Rektor der Friedrich-Wilhelms-Universität (heute Humboldt-Universuität).
1836: Julius Weingarten, Mathematiker und Professor an der Berliner Bauakademie und der Technischen Hochschule Charlottenburg (heute TU Berlin).
1844: Adolf Engler, Botaniker und Herausgeber botanischer Standardwerke Von 1889 bis 1921 Direktor des Botanischen Gartens, wo sich auch seine Grabstätte befindet.
1904: Johann Baptist Gradl: Politiker der CDU, Bundesminister für Vertriebene, Flüchtlinge und Kriegsgeschädigte sowie Bundesminister für gesamtdeutsche Fragen. Ehrenbürger Berlins.
1905: Adolf Hennecke, Bergmann, “Normbrecher” und Mitglied des Zentralkomitees der SED. Adolf Hennecke wurde von der SED ausgewählt, um in einer sorgfältig geplanten Schicht die Arbeitsnorm um ein mehrfaches zu übertreffen. Dies geschah mit dem Hintergedanken eine Aktivistenbewegung (Hennecke-Bewegung) zu schaffen, die die Werktätigen zu mehr Leistung ohne Lohnausgleich treibt.
1905: Mertz von Quirnheim, Stabschef der Allgemeinen Heeresamtes im sogenannten Bendlerblock. Beteiligter am Widerstand und Mitverschwörer des Hitler-Attentats vom 20. Juli 1944.
1909: Maria Gräfin von Maltzan half während des Nationalsozialismus unzähligen Kommunisten, Juden, Flüchtlingen und anderen Verfolgten durch Fluchthilfe und andere Unterstützung. Sie wurde als Gerechte unter den Völkern geehrt.
1914: Rolf Schwedler, Senator für Bau- und Wohnungswesen von 1955 bis 1972. In seine Amtszeit fielen herausragende Bauprojekte wie die Interbau und der Wiederaufbau Westberlins, aber auch der Abriß des Anhalter Bahnhofs und des Görlitzer Bahnhofs. Nach der Affäre um den Steglitzer Kreisel, in die er verstrickt war, zog er sich aus der Politik zurück. Aufgrund seiner Verdienste erhielt er ein Ehrengrab auf dem Städtischen Friedhof Wilmersdorf.
1930: Ben Wagin, Aktionskünstler und Initiator des Parlament der Bäume.
1938: Dietrich Stobbe, 1977 bis 1981 Regierender Bürgermeister von Berlin. Als von ihm als Nachfolger für infolge des Garski-Skandals zurückgetretene Senatoren vorgesehene Personen keine Mehrheit im Abgeordnetenhaus finden, stellt er sein Amt zur Verfügung.